CDU fragt nach der Zukunft der Kitas "Villa Kunterbunt" und "Pirateninsel"
Wie geht es mit den Kindertagesstätten „Villa Kunterbunt“ in Roßdorf und „Pirateninsel“ in Gundernhausen weiter? Die CDU-Fraktion hat eine Anfrage an den Gemeindevorstand formuliert, um Klarheit über den Fortbestand der beiden Einrichtungen und mögliche finanzielle Folgen der Insolvenz des Kita-Betreibers AWO family zu erhalten.
Im Mittelpunkt steht die verlässliche Betreuung der Kinder. Die Fraktion möchte wissen, ob der Betrieb beider Einrichtungen derzeit gesichert ist und die Betreuung aller angemeldeten Kinder bis zum Ende des laufenden Betreuungsjahres gewährleistet werden kann. Außerdem fragt sie nach Vorkehrungen für den Fall, dass der Betrieb eingeschränkt werden muss. Ein weiterer Schwerpunkt sind die finanziellen Auswirkungen auf die Gemeinde. Gefragt wird, ob bereits zusätzliche Kosten, Schäden oder neue Verpflichtungen entstanden sind und welche Maßnahmen zum Schutz kommunaler Mittel ergriffen wurden beziehungsweise vorgesehen sind. Auch die Verantwortung für Gebäude, Unterhaltung und Ausstattung sowie mögliche Auswirkungen der Insolvenz auf bestehende Verträge sollen geklärt werden. Darüber hinaus bittet die CDU um Auskunft über die bisherigen Gespräche mit der AWO family gGmbH und die geprüften Möglichkeiten einer dauerhaften Fortführung. Dazu gehören eine Fortführung oder Übernahme durch die AWO family gGmbH, ein anderer Träger und eine kommunale Übergangslösung.
Die CDU-Fraktion bittet um eine schriftliche Beantwortung, möglichst getrennt nach beiden Einrichtungen. Wo noch keine abschließenden Antworten möglich sind, sollen der aktuelle Kenntnisstand und ein Zeitplan zur Klärung dargestellt werden. Ziel ist es, für Familien und Beschäftigte eine verlässliche Perspektive zu schaffen und der Gemeindevertretung eine fundierte Grundlage für weitere Entscheidungen zu geben.